Immerhin elf Feldspieler und Jesy im Tor stellten sich ehemaligen Nationalliga- und Bundesligaspielern (sogar Nationalteam) in den Reihen der Hooters. Es dauerte genau 43 Sekunden, bis Jesy erstmals hinter sich greifen musste. Das Tor ging zwar aufs eigene Konto, aber es gibt bekanntlich keine Eigentore beim Eishockey. Die Ex-Cracks kombinierten nach Belieben und es gab kaum Gegenwehr der Phantoms. Nach zwei weiteren Gegentreffern ging es mit 0:4 in die erste Drittelpause. Jesy war gnädig mit seinen Feldspielern – Jo hätte uns schon die “Wadln vierigrichtet”. Nach Wiederbeginn dauerte es diesmal gar nur 29 Sekunden bis zum ersten Treffer und dann schlug es ca. im 2-Minutentakt im Phantoms-Tor ein. Neun Gegentore im Mitteldrittel – Spielstand 0:13 – und immer noch 20 Minuten zu spielen. Daniel und Torben versuchten die Phantoms in der Pause aufzurütteln. Immerhin versuchte man nun, die Räume, die den Phantoms überlassen wurden, zu nützen und das schlug sich auch auf die Schussstatistik nieder. Unglaublich aber wahr – 23:25 Torschüsse besagte die Statistik nach 60 Minuten. Davon waren einige Konter und Chancen wirklich gut herausgespielt und nach drei weiteren Hooters-Toren im Schlussabschnitt waren es letztlich die Phantoms, die durch Wenzi (nach Vorarbeit von Earl) in Minute 51 den verdienten Schlusspunkt setzen konnten. Die letzten neun Minuten überstand man ohne Gegentor und es gab sogar noch die eine oder andere Chance auf den zweiten Treffer. Das 1:16 ist mit Abstand die höchste Niederlage der Vereinsgeschichte. Im Vergleich zum letzten Duell mit dem HC Hooters (Anm.: 0:6) waren die Phantoms diesmal nicht so stark aufgestellt, bei weitem nicht so kampfbereit und der Gegner leider verjüngt. Wer nicht in der Halle war, kann sich das Spiel vorstellen wie einen “Gschickten” im Fußball gegen acht Mann mit 3x berühren.

Fazit: Wir haben jetzt bereits ein Tor mehr erzielt als vor zwei Jahren in der A!

One Team – One Goal