Zweiter Gegner im Playoff waren ebenfalls alte Bekannte – die Red Bulls aus St. Josef. Schon zu Spielbeginn war zu erahnen, dass die Bullen nicht zwingend auf Sieg eingestellt, weil nur zu sechst angetreten waren. So kam es wie es kommen musste und die Phantoms übernahmen mit fortlaufender Spieldauer immer mehr das Kommando – jedoch ohne zählbaren Erfolg. Man musste nach einer knappen Viertelstunde sogar einem Rückstand nachlaufen. 0:1 auch der Stand nach 20 Minuten. Die Leistung wurde nach dem Wechsel nicht wirklich besser. Irgendwie konnte man das Gefühl nicht loswerden, dass sich die Mannschaft dem gemütlichen Spiel des Gegners immer mehr anpasste, was zweifelsohne auch auf die Schiedsrichter zutraf, die mit zahlreichen Strafen das Match zerpfiffen. Als den Bullen dann sogar der zweite Treffer gelang, rumorte es bei den Phantoms. Kurz vor Seitenwechsel zog Patrick (nach Vorarbeit von Michi) von der blauen Linie ab und der Weitschuss passte genau zum Anschlusstreffer – 1:2. Im Schlussdrittel konnte Goalgetter Wenzi (Nr. 77 Assist) rasch den Ausgleich herstellen und die Weichen auf Phantoms-Offensive stellen – welche nach exakt 90 Sekunden durch einen Bullen-Torschrei unterbrochen wurde. Angeblich war die Freude auf Seiten von St. Josef auch nicht riesengroß, aber am Eis will man eben gewinnen, ohne an die Punkte zu denken. Verlieren wollten die Phantoms auf keinen Fall (die meisten zumindest) und so wurde alles unternommen, um doch noch einen Punkt zu ergattern. Am Ende fuhr Jesy in Unterzahl (für die diesmal nicht Michi verantwortlich war) vom Eis, um die drohende Niederlage mit einem etwaigen Glücksschuss zu verhindern, aber genau das Gegenteil war der Fall. Nach dem Puckverlust gelang den Red Bulls in der letzten Sekunde der Empty Net-Treffer zum 4:2.

Fazit: Leider nicht die beste Leistung!

One Team – One Goal