Phantoms verlieren bedeutungsloses letztes Spiel

Samstag, 14. April 2012, 22:50 Uhr 0 Kommentare »

Die Phantoms verlieren ihr letztes Saisonspiel gegen ambitionierte Feldbacher Ducks denkbar knapp mit 0:1!

EC Phantoms Graz vs.    Crazy Ducks Feldbach

EC Phantoms Graz gegen Crazy Ducks Feldback
0-1 (0-0/0-0/0-1)

Spielbericht

Für die Phantoms war die Saison 2011/2012 ja schon gelaufen. Zum ersten Mal seit Ewigkeiten durften wir ein Spiel ohne jegliche Bedeutung bestreiten. Dementsprechend unorthodox gestaltete sich schon die Aufstellung. Zwar hatte unser dritter Goalie keine Zeit, trotzdem blieb wenig so wie gewohnt. Grexi und Alex rückten von der Verteidigung in den Sturm, Martin und Pippo streiften nach langen Eispausen wieder das Phantoms Dress über. Für die Ducks ging es hingegen um die letzte Chance den Aufstieg in Gruppe E zu schaffen. Es sollte ein Herzschlagfinale einer mit großem Herzen kämpfenden jungen Ententruppe werden.

Das Spiel war von Anfang an hart umkämpft. Natürlich wollten sich die Phantoms nicht einfach so ergeben, sondern einen guten Abschluß der NHL-Saison feiern. Die Ducks gingen wohl mit einem auf ihre stärksten Spieler reduzierten Kader ins Match und kämpften verbissen um jeden Meter. Die Phantoms hatten kaum Platz um ihre Spielzüge aufzuziehen, immer wieder wurde man im entscheidenden Moment gestört und verheißungsvolle Schüsse auf das Tor der Feldbacher geblockt. Auf der Gegenseite nutzten die Ducks die Schwächen der uneingespielten Phantoms-Defensive immer wieder aus und fuhren ein ums andere Mal in Überzahl Richtung Julia, jedoch ohne zählbaren Erfolg. Ein Geduldsspiel zeichente sich ab.

Im zweiten Abschnitt übernahmen die Phantoms langsam die Kontrolle. Ein ums andere Mal wurden gute Chancen herausgearbeitet, doch zuerst scheitert Hintsch alleine vor dem Tor und dann jubelt Flo schon, doch sein Schuß aus kurzer Distanz wird vom Ducks Goalie noch mit einem unglaubichen Reflex aus der Ecke geholt. Die Seuche hat die Phantoms Schläger anscheinend noch nicht verlassen und brachte sich wieder in Erinnerung. Die Ducks trafen dafür ein Mal mit einem Schuß aus der Distanz die Latte, somit stand es auch nach vierzig Minuten nur 0:0.

Die letzten zwanzig Saison-Minuten hatten es dann in sich. Die Phantoms starteten das Drittel mit einer 5-3 Überzahl, konnten aber trotz zwei voller Minuten im Angriffsdrittel kein Kapital schlagen. Trotz rollender Angriffe von den heute in weiß-grün spielenden Phantoms wollte die Scheibe nicht ins Tor, wobei man auch erwähnen muss, dass die wirklich zwingenden Torchancen fehlten. Die Ducks verteidigten geschickt und hatten in ihrem Goalie einen äußerst starken Rückhalt. Und als alles schon mit dem ersten 0:0 in der Phantoms Geschichte rechnete, schafften die Ducks doch noch ihr persönliches Happy-End. Ihr bester Spieler wird ideal im Mitteldrittel bedient, tankt sich mit riesen Willen durch und lässt Julia trotz Bedrängnis mit einem Bakchandschuß über die Fanghand keine Chance, 0:1. Mit genau 35 Sekunden zu spielen hatten die Ducks ihr Märchen wahr gemacht und trotz 0 Punkten aus dem Grunddurchgang noch den Aufstieg geschafft, der Jubel war dementsprechend groß. Ja Glück muss man auch erzwingen und die Ducks hatten das dieses Mal mit einer beherzten Leistung getan. Gratulation!

Fazit: Für die Phantoms gibt es keinen Grund traurig zu sein. Zwar blieb man zum dritten Mal in dieser Saison ohne Treffer, allerdings war die Mannschaft an einigen Positionen umgestellt und wird so wohl nie mehr auflaufen. Der angepeilte Spaß kam zwar im Angesicht der Niederlage etwas zu kurz, trotzdem lieferte man ein temporeiches Spiel mit einigen guten Aktionen ab. Die Phantoms beenden das Playoff EF mit 12 Punkten auf Rang zwei.

One Team – One Goal

Phantoms holen sich Platz Zwei

Samstag, 14. April 2012, 22:28 Uhr 0 Kommentare »

Mit einer souveränen Leistung fixierten die Phantoms den zweiten Tabellenplatz, der EC Demolition wurde klar mit 3:0 besiegt!

EC Phantoms Graz vs.    EC Demolition

EC Phantoms Graz gegen EC Demolition
3-0 (2-0/0-0/1-0)

Spielbericht

Die Phantoms hatten nach dem geschafften Verblein in Gruppe E eigentlich nur noch ein letztes Ziel, nämlich den zweiten Platz im Playoff zu holen. Mit einem vollen Erfolg gegen den EC Demolition konnte man dieses Vorhaben schon am vorletzten Spieltag Realität werden lassen. Aufgrund akuter Personalnot wurde sogar unser heuer leider äußerst sporadisch am Eis stehende Sniper Martin Gräfling aufs Eis zurück gekehrt, die Phantoms stellten somit immerhin zwölf Feldspieler.

Das Match begann gleich gut für die Phantoms, die stark ersatzgeschwächten Demolition hatten schon zu Beginn große Schwierigkeiten, den Phantoms Paroli zu bieten. Unser Kooperationsgoalie im Tor der Demolition hatte alle Hände voll zu tun, beim Führungstreffer von unserem “Torschützenkönig mit Abo auf den Titel” Zwatte war aber auch er machtlos. Nach Zuspiel von Alex netzt unser Exilkärtner aus kurzer Distanz eiskalt zum 1:0 ein. Nur wenig später dann eine Überzahlchance der Phantoms und Grexi trifft aus eigentlich unmöglichem Winkel nach Pass von Hintsch zum 2:0. Die Demolition konnten zu diesem Zeitpunkt in keiner Phase auch nur annähernd so etwas wie Gefahr erzeugen, liefen sich immer wieder in der guten Defensive der Phantoms fest. Und unser sicherer Rückhalt Julia erledigte den Rest, die Phantoms lagen hochverdient in Führung.

Im zweiten Drittel schlief die ohnehin mit etwas Baldrian beträufelte Partie noch weiter ein. Die Phantoms ließen den Demos etwas mehr Platz, jene konnten aber weiterhin kaum Kapital daraus schlagen. Die Phantoms hatten ihrerseits deutlich weniger Torchancen als noch in Durchgang eins. Mit ein Grund für das mittlerweile leicht zerfahrene Spiel waren sicherlich die von den kleinlich pfeifenden Schiedsrichtern in Hülle und Fülle ausgesprochenen Strafen. Höhepunkt sicher die Bankstrafe für die Demos, die für das Schimpfen mit dem eigenen Spieler vom Schiedsrichter drei Minuten aufgebrummt bekommen hatten. Sachen gibt’s!

Im letzten Abschnitt erwachten die Phantoms dann wieder aus ihrem Dornröschenschlaf und schnürten die Demolition in ihrem Drittel ein. Die Demos hatten sich wohl mit ihrem Schicksal abgefunden, denn die Gegenwehr schwand immer weiter. Einzig Max im Tor hielt vorerst seinen Kasten mit Glanzparaden sauber, trotzdem gelang Zwatte nach Pass von Flo noch das Tor zum 3:0 Endstand. Damit war der zweite Platz geschafft, das letzte Gruppenspiel gegen Feldbach war für Schwarz-Grün bedeutungslos.

Fazit: In einer an Tempo armen Partie haben die Phantoms mit einer souveränen Leistung die notwendigen zwei Punkte für den zweiten Gruppenplatz eingefahren. Der EC Demolition konnten in keiner Phase des Spiels Gefahr auf das Tor von Julia ausüben, der Sieg der Phantoms geht mehr als in Ordnung. Gute Defensive und vorne dieses Mal auch ein paar Tore gemacht. Was will man mehr? Zumindest ein gestecktes Ziel wurde erreicht, jetzt wird es spannend, welche Mannschaften aufhören werden, welche dazustoßen und wie die Gruppe E in der Saison 2012/2013 tatsächlich aussehen wird.

One Team – One Goal

Dominierenden Phantoms bleibt nur Frust

Montag, 19. März 2012, 8:28 Uhr 3 Kommentare »

Die Phantoms bleiben in einem Spiel auf schiefer Ebene ohne Tor und ohne Punkte und verlieren gegen harmlose Mammuts 0:3!

EC Phantoms Graz vs.    logo-mammuts

EC Phantoms Graz gegen Mammuts Seiersberg
0-3 (0-1/0-1/0-1)

Spielbericht

Die Devise vor dem Match war klar, man wollte sich für das unsägliche Auftaktmatch rehabilitieren und sich den Mammuts von einer anderen Seite präsentieren. Eine klare Leistungssteigerung war also notwendig gegen den bisher ungeschlagenen Tabellenführer, wenn man sich noch Chancen auf die oberen Playoff Plätze ausrechnen wollte. Um es vorweg zu nehmen: dieses Vorhaben wurde zu 100% umgesetzt. Warum die Phantoms trotzdem als klarer Verlierer vom Eis gingen? Das können vielleicht die folgenden Zeilen beantworten.

Das Spiel begann konzentriert und mit hohem Tempo. Im Gegensatz zur Partie am Tag davor gegen die Crazy Ducks, ließen die Phantoms diesmal kaum Müdigkeit erkennen. Die in voller Besetzung auftretenden Mammuts wollten gleich das Zepter in die Hand nehmen, die Phantoms hielten aber gut dagegen. Vor allem der Forecheck und die Arbeit im Angriffsdrittel sollte über 60 Minuten eine Augenweide darstellen. Immer und immer wieder wurden Mammuts Angriffe im Keim erstickt, die Pucks von der Band gekratzt und schlechte Pässe in die Tiefe geblockt und in Chancen umgewandelt. Die Mammuts kamen eigentlich nur in Überzahl in die Nähe des Phantoms Tores, doch auch ein 5-3 konnten sie nicht nutzen. So blieb es zur Pause beim 0:0…nein halt. Das hatten sich die Phantoms wohl so erhofft. Ein eigentlich harmloser Befreiungsschlag der Mammuts kann von den Phantoms nicht kontrolliert werden und die im Zweikampf verlorene Scheibe wird ideal vor das Tor gespielt, wo ein Mammut trotz Bedrängnis 20 Sekunden vor Ende des ersten Drittels zum 0:1 einnetzen darf. Ein Tor aus dem Nichts, ein Tor ohne Chance, ein Tor das zu 100% vermeidbar gewesen war.

Hilft nix dachten sich die Phantoms, müssen wir halt noch mehr geben und noch besser spielen. Gesagt, getan. Die Phantoms schalteten noch einen Gang nach oben, kamen zu reihenweise guten Möglichkeiten, fanden jedoch ihren Meister im von den Mammuts liebevoll Opa (Mammuts-Bank: “Sauber Opa!”) genannten Goalie Hansi Wielitsch. Ein ums andere Mal zauberte der Mammuts Goalie mit blitzartigen Reflexen die Scheiben aus den Ecken und ließ so gut wie keine zweiten Chancen zu. Unglaublich wie die Scheibe geradezu an ihm zu kleben schien. So kam es wie es kommen musste und da das Phrasenschwein selten falsch liegt, kassierten die Phantoms das Tor, das sie nicht machten. Die Mammuts sind zum ersten Mal in diesem Spiel länger als 20 Sekunden im Drittel der Phantoms und schon steht es 0:2. Zu viel Platz, zu wenig Defensive, zu viel Zuschauen -> Gegentor. Die letzte Chance, das Spiel zu drehen bot sich allerdings nur kurz darauf, zwei Mammuts durften gleichzeitig die Strafbank beehren, die Phantoms hatten volle drei Minuten 5-3 Überzahl. Doch wie schon im Spiel fünf gegen fünf blieb das Tor auch dieses Mal wie vernagelt. Trotz tollem Überzahlspiel und beinahe drei vollen Minuten im Angriffsdrittel landete der Puck nicht im Netz. Erst hupft die Scheibe dem völlig frei stehendem Phantom vor dem leeren Tor über den Schläger, dann wird der perfekte Schuß vom eigenen Spieler geblockt undsoweiterundsofort. Es gibt Dinge, die gibt’s einfach nicht.

Im letzten Abschnitt das gleiche Bild, verzweifelt anstürmende Phantoms wurde der Zahn ein ums andere Mal von Dr.Wielitsch gezogen. Und das ohne Spritze und Betäubungsmittel. Als die Phantoms noch einmal alles auf eine Karte setzten, durften die Mammuts aus einem Breakaway noch das dritte Tor und die endgültige Entscheidung zum 0:3 bejubeln. Da auch die letzten Bemühungen auf einen Torerfolg keine Früchte trugen, blieben die Phantoms zum zweiten Mal in ihrer Geschichte und zum zweiten Mal in dieser Saison ohne Torerfolg.

Fazit: Viel mehr kann man ein Spiel nicht dominieren, viel mehr können die Phantoms nicht tun, um ein Spiel zu gewinnen. Mehr als doppelt so viele Schüsse auf das Tor, kaum Fehler, hohes Tempo und ein spielfreudiges Phantoms Team müssten an einem normalen Tag eigentlich 2 Punkte bedeuten. Gegen diese Mammuts, die sich eigentlich nur auf einen herausragenden Tormann verlassen hatten, schaute nicht einmal ein Torerfolg heraus. So frustrierend kann Eishockey sein. Trotzdem hat sich die Mannschaft immens gesteigert im Vergleich zum ersten Duell gegen die Mammuts und auch im Vergleich zum Spiel am Vortag gegen die Ducks. Jetzt heißt es Abwarten und Tee trinken bevor man im April in den letzten zwei Gruppenspielen noch einmal auf Punktejagd gehen kann.

One Team – One Goal

Ente Chop-Suey mit ein bisserl Süß-Sauer

Montag, 19. März 2012, 7:51 Uhr 1 Kommentar »

Die Phantoms gewinnen das wichtige Spiel gegen die jungen Crazy Ducks aus Feldbach schlußendlich verdient und deutlich mit 6:3!

EC Phantoms Graz vs.    Crazy Ducks Feldbach

EC Phantoms Graz gegen Crazy Ducks Feldback
6-3 (2-2/1-0/3-1)

Spielbericht

Für die Crazy Ducks aus Feldbach gibt es in diesem Playoff nur eine Devise, nämlich gewinnen, gewinnen und nochmals gewinnen. Man musste schließlich mit 0 Punkten die Playoff-Runde beginnen, also 6 Punkten Rückstand auf den rettenden vierten Platz. In den bisherigen Duellen gegen Deutschlandsberg und die Casino Panthers ließen die jungen Nachwuchs-Enten nichts anbrennen, die Phantoms stellen allerdings ein anderes Kaliber dar und sollten der erste echte Playoff Prüfstein für die Feldbacher werden.

Das Spiel startete ausgeglichen, es präsentierte sich eine müde Phantoms Mannschaft, die wohl viel lieber in der warmen Frühlingssonne gelegen wäre, als hier am Eis herum zu kurven. Schon in der Kabine war die fehlende Motivation und die Müdigkeit der elf verbliebenen Phantoms zu spüren, am Eis konnte die Mannschaft dieses Manko eigentlich 60 Minuten lange nicht so richtig ablegen. So entwickelte sich in den ersten 20 Minuten ein offener Schlagabtausch mit wechselndem Spielverlauf und mäßigem Tempo. Die Ducks waren den Phantoms durchaus ebenbürtig, solange sie mit 5 Enten am Eis watschelten. Die Schiedsrichter entschieden sich aber dazu, rigoros jedes kleinste Foul zu pfeifen und schickten gleich zu Beginn drei Feldbacher innerhalb kürzester Zeit auf die Strafbank. Die Phantoms wussten diese Gelegenheit zu nützen. Nach einem guten 5-3 Überzahl Spiel stellte Grexi mit einem Schuß unter die Latte nach Zuspiel von Uri schon früh auf 1:0. Leider wirkte dieses Tor wieder einmal eher hemmend als befreiend und die Phantoms fanden sich ein ums andere Mal in die Defensive gedrängt. Die quirligen und hoch stehenden Enten machten den Phantoms vor allem im Spielaufbau und beim Pass aus der eigenen Zone Probleme, wodurch die Phantoms untypischerweise viele Scheiben schon im neutralen Drittel und davor herschenkten. So tauchten die Ducks immer wieder ungehindert vor Julia auf, die sich nach einigen Glanzparaden schließlich doch geschlagen geben musste. Ein Doppelschlag innerhalb einer Minute verwandelte die Phantoms Führung in einen 1:2 Rückstand. Damit war es aber vorbei mit der Feldbacher Herrlichkeit, die Phantoms gaben sich bei weitem nicht geschlagen und stellten noch vor der Pause durch eine schöne Einzelaktion von Wenzi nach Zuspiel von Patrick auf 2:2.

In Abschnitt zwei konnte man dann endlich eine stärkere Phantoms Mannschaft am Eis beobachten. Die Müdigkeit war zwar noch immer zu sehen, aber der Kampfgeist war von nun an voll vorhanden und das Defensivspiel verdiente auch diesen Namen. Die Anzahl der Chancen auf Seiten der Ducks verringerte sich rapide, Überzahlsituationen ließen die Phantoms so gut wie keine mehr zu. Die vereinzelten Schüsse auf das Tor von Julia waren leichte Beute für unsere Olympionikin. Auf der Gegenseite versuchten die Phantoms alles, um in Führung zu gehen. Es blieb schließlich Niki vorbehalten, mit einem unwiderstehlichen Solo die Ducks Hintermannschaft inklusive Goalie alt aussehen zu lassen und auf 3:2 für die Phantoms zu stellen. Die weiterhin fleißig auf die Strafbank wandernden Crazy Ducks hatten dem zumindest in Drittel zwei nichts mehr entgegen zu setzen.

Im letzten Abschnitt machten die Phantoms dann – trotz Schrecksekunde – alles klar. Zuerst traf Karl, nachdem er sich den Puck erobert hatte, aus spitzem Winkel genau ins lange Kreuzeck zum 4:2, nur kurz danach landete der einzige Schuß der Feldbacher in diesem Drittel zum überraschenden 4:3 im Tor der Phantoms. Doch statt eine letzte Aufholjagd zu starten, sammelten die Ducks weiter Strafminuten. Vor allem die Feldbacher Version vom Michi Güntner (also groß, alt und langsam) tat sich mit einigen unfairen Checks hervor und wanderte zum Glück wenigstens einmal in die Kühlbox. Bei einer kuriosen Aktion war er ebenfalls indirekt beteiligt, als er unseren Herr Magister beim Rausfahren aus unserem Drittel “unabsichtlich” zu Boden befördert, der Schiedsrichter die Hand hebt und unsere Julia sofort das Tor verlässt. Der Haken an der Sache: Die gehobene Hand zeigte ein Phantoms-Icing an und unverständlicher Weise keine Strafe. Zum Glück passierte bei diesem Mißverständnis nichts. So blieb es den Phantoms vorbehalten die weiteren Tore zu schießen. Zuerst setzte Alex nach Pass von Flo den Puck von der blauen Linie zum 5:3 ins Netz, danach tat es ihm Patrick nach Zuspiel von Hintsch gleich und traf zum 6:3 Endstand. Ein am Ende verdienter Erfolg der Phantoms.

Fazit: Die Phantoms hatten aus einem müden Tag und müder Stimmung das Maximum herausgeholt. In einem an Tempo relativ armen Spiel ging man nach einem turbulenten Anfangsdrittel als schlußendlich klarer Sieger vom Eis. Auffallend waren mit Sicherheit die vielen Puckverluste im Aufbau an der eigenen blauen Linie beziehungsweise im neutralen Drittel, alleine aus diesen Fehlern machten die Ducks zwei Tore. Auf der anderen Seite muss man die gute Chancenauswertung hervorheben und das ansprechende Powerplay, denn vier der sechs Treffer durften in Überzahl bejubelt werden. Die Ducks wurden für ihre Undiszipliniertheiten also hart bestraft. Wenn die Feldbacher einmal 5 Spieler am Eis hatten sah man aber ihr großes Potential mit einigen sehr talentierten Einzelkönnern. Man darf gespannt sein auf Spiel Nummer zwei.

One Team – One Goal


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