Trainingslager Budweis 2014

Dienstag, 21. Oktober 2014, 9:50 Uhr 2 Kommentare »

Die Phantoms wagen einen Neuanfang. Nach 7 vertrauten Jahren Breclav mit allerlei Höhen, Tiefen und abenteuerlichen Erfahrungen, haben sich die Phantoms 2014 dazu entschlossen ihren Horizont gen Westen zu erweitern und die etwas größere Stadt Budweis für ihr Trainingslager zu beehren. Und obwohl die Kosten ein wenig in die Höhe gingen, durften sich die Phantoms über 26, 25, 24 23 Teilnehmer freuen. Auch die für die Organisation etwas, vorsichtig formuliert, ungünstigen Absagen zweier Autofahrer ein beziehungsweise zwei Tage vor der Abreise konnte die Vorfreude nur wenig schmälern. Getopt wurden diese beiden Absagen ja ohnehin von unserem zweiten Goalie, der doch tatsächlich 90 Minuten vor Abfahrt drauf kam, dass er keinen Reisepass zuhause hatte und nicht ohne fahren wollte. Gut, dass unser lange abgängiger Veteran Jesy, schon vor Jahr(zehnt)en Aushilfsgoalie bei diversen Trainings, am Verteilerkreis Webling wartete und sich freudig bereit erklärte, das Tor zu hüten, so ihn denn jemand abhole, da der vereinbarte Treffpunkt nicht Webling, sondern Weinzödl war. Allen Widrigkeiten zum Trotz fuhr die kleine Karavane pünktlichst um 1700 Uhr vollgepackt bis oben hin vom Trainingszentrum Weinzödl ab in Richtung tschechische Trainingslager-Ungewißheit.

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Die Sorgen, ob denn alles klappen würde, sollten sich nach knappen 4 Stunden Fahrt, bei manchem zu Fünft im Auto, als unbegründet heraus stellen. Unser tschechischer Mittelmann stellte sich als äußerst freundlicher Betreuer heraus, der alles zur vollsten Zufriedenheit unserer Mannschaft organisiert hatte. Das Hotel Savoy, nur wenige Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt, bot den Phantoms einen Luxus, den man so in Tschechien noch nicht gesehen hatte. Da kam auch das durchaus ordentliche Hotel Imos in Breclav nicht heran. Obwohl man sagen muss, dass die Erinnerung an die Gumotex-Baracken sicher länger im Gedächtnis bleiben wird als das Hotel Savoy. Deren Charme war Breclav exklusiv.

Nach kurzem Einchecken und Bestaunen der Flachbildschirme(!!) in den Zimmern, war es Zeit den Arbeitsplatz der nächsten 36 Stunden zu begutachten. Die kleine Eishalle Pouzar wurde erst vor 2 Jahren eröffnet und zeigte den Phantoms ein erfreuliches Bild einer sauberen und modernen Halle mit großen Kabinen, viel Platz und sogar extra Raum um Ausrüstung aufhängen zu können. Der erste positive Eindruck sollte sich auch am Eis bestätigen, denn obwohl die Eis-Qualität von Breclav nicht ganz erreicht wurde, durfte man im Vergleich zu heimischen Eis in jedem Fall von einem großen Qualitätssprung nach oben sprechen. Unsere Coaches Niki und Karl wußten diese Tatsache zu nutzen und ließen die Phantoms in gewohnter Weise gleich einmal ordentlich skaten, um die Unterlage auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Match in Training 1 wurde, nach anfänglicher Dominanz von Team (Phantoms-)Weiß, von Team (Gäste-)Schwarz gewonnen.

Dank einiger aufmerksamen Phantoms, konnte man in der Kabine nach dem schweßtreibendem Late-Night-Special ein erstes Bier genießen und Pläne für die erste Nacht in Budweis schmieden. Die durchaus pitoreske Innenstadt zeigte dann gleich ihr gänzlich anderes, lebhaftes und einladendes Gesicht, denn trotz fortgeschrittener Uhrzeit wuselte die Innenstadt von fort- oder heimgehwilligen Menschen. Die Phantoms ließen sich hineinziehen in die tschechische Gastfreundschaft, besuchten die einladende örtliche Diskothek Paradox und manch einer sollte am nächsten Morgen – nach einer zugegeben langen Nacht und äußerst wenig Schlaf – davon sprechen, die freundlichsten Menschen der Welt getroffen zu haben. Mitleid macht Menschen ja doch  glücklich, das war der Beweis!

Die erste Eiszeit an Tag 2 startete schon durchaus herausfordernd um 900 Uhr, wobei es fast an ein Wunder grenzt, dass alle Teilnehmer auch tatsächlich am Eis standen. Immerhin kamen die letzten ja erst so gegen 630 Uhr nach Hause. Nichtsdestotrotz war der Einsatz und Ehrgeiz am Eis schon fast bewundernswert, kaum einem merkte man die kurze Nacht wirklich an. Erfreulich gestaltete sich auch das Spiel in Training 2, das Team Weiß dieses Mal klar für sich entscheiden konnte. Nach dieser Vormittags-Session durften die Phantoms dann ein weiteres Highlight der neuen Trainingslager-Location Budweis genießen. Das Essen. Ohne wirklich ein Ziel vor Augen zu haben schlenderte man in die Stadt und landete in einem Brauhaus Restaurant namens Masné Krámy, wo man nicht nur das herovrragende Bier goutierte, sondern auch die außerordentlich schmackhafte tschechische Küche kennenlernen durfte. Ente, Wildschwein, Knödel…herrlich!

Die Nachmittag-Session startete mit einer Hiobsbotschaft, denn der anvisierte Besuch im Budweiser Brauhaus Restaurant musste abgesagt werden, da Reservierungen für größere Gruppen schon zwei Wochen im Voraus getätigt werden müssen. Zum Glück sprang unser Organisator vor Ort ein und reservierte uns einen Tisch im Restaurace Karla IV, in dessen Rittersaal wir später essen sollten. Davor war aber wieder Training angesagt, in dem Team Weiß die deutlich schnelleren Füße beweisen sollte und die Schwarzen abermals in ihre Schranken weisen konnte. Speis und Trank bei Karl dem Vierten entschädigten aber gänzlich für die harten Zeiten am Eis, denn egal ob Ripperl, Stelze oder Mixed Grill für 2, die Phantoms waren durchwegs begeistert vom Servierten.

Nachdem der Abend noch jung war, begab man sich geschlossen auf die Suche nach einer freundlichen Lokalität für ein gemütliches Bier. Fündig wurde man, nachdem die Türsteher des Clubs “Maxim” die 20+ Mannen mit einem “This is private club” abwiesen, bei einem kleinen Lokal namens Datel, wo uns die Kellnerin mit freundlichen Worten auf deutsch einlud zu bleiben. Ja, man hatte fast das Gefühl, dass sie sonst nicht so viel Gäste oder Umsatz machen, denn das “lasst mich ein Foto für meine Chefin machen” war von durchaus euphorischen Untertönen begleitet. Sei’s wie es sei, die freundliche Atmosphäre hielt die Phantoms bei Laune und Niki konnte sogar eine, zugegebenermaßen leicht seltsame, Tschechin mit freundlichem Winken durchs Fenster zu uns auf ein Bier einladen. Und während sich der Großteil nach dieser entspannten Episode auf den kurzen Heimweg machte, um für das Abschlußspiel Sonntag Vormittag fit zu sein, bog eine kleinere Gruppe noch in Richtung Paradox ab, um die positiven Erlebnisse des Vorabends zu wiederholen. Und tatsächlich sollte sich der Eindruck abermals bestätigen: Budweis’ Nachtleben ist eine Reise wert. Apropos Nachtleben: die eine oder andere bizarre Episode soll sich auch auf den Hotelzimmern und den Wegen dorthin zugetragen haben. Geht nicht? Geht doch!

Beim ersten Training am Abreisetag waren dann nicht mehr alle Teilnehmer am Eis, was klarerweise den durchaus anstrengenden Trainings (*zwinker zwinker*) geschuldet war. Trotzdem gab es unser Abschlußspiel, sogar mit richtigem Schiedsrichter, am Sonntag Vormittag. In einer Partie der offenen Scheunentore konnte sich Team Weiß am Ende klarer, als es in Wirklichkeit war, mit 7:4 durchsetzen. Die während dem etwas ehrgeizig geführten Spiel entstandenen Spannungen, waren zum Glück beim Handschlag wieder vergessen und die Phantoms machten sich in der kurzen Pause bis zur fünften und letzten Eiszeit noch schnell auf den Weg einen kleinen Happen zu essen. Während ein Teil mit dem Eishallen-Restaurant Vorlieb nahm, fuhr der Rest zum exzellenten italienischen Restaurant Olivier auf eine Portion Nudeln. Wie anscheinend alle Lokale in Budweis, war auch dieses ausgesprochen geschmackvoll eingerichtet, die Speisekarten-Ipads waren da nur das Tüpfelchen auf dem i. Die letzte Eiszeit war dann allerdings schon von einem leichten Teilnehmerschwund geprägt, da sich ein paar Phantoms schon auf dem Heimweg befanden und ein anderer Teil aufgrund von Schmerzen und Verletzugen die Eiszeit ausließ. Hier müssen wir uns sicher fragen, ob wir ihm nächsten Jahr wirklich eine zweite Einheit am letzten Tag brauchen. Abfahrt, Heimweg und Ankunft in Graz erwiesen sich zum Glück als wenig spektakulär und um 2030 Uhr hieß es schließlich in Graz Weinzödl voneinander Abschied nehmen. Im Gepäck drei tolle Tage in einer tschechischen Stadt, die durchaus Lust auf ein Wiedersehen gemacht hat. Bis zum nächsten Mal České Budějovice!

One Team – One Goal

Breclav für Fortgeschrittene

Montag, 7. Oktober 2013, 22:20 Uhr 7 Kommentare »

Die Phantoms stehen ja schon seit August auf dem Eis, um sich mit großem Eifer auf die anstehende NHL Saison vorzubereiten. Ein fixer Bestandteil dieser Vorbereitung stellt seit jeher das Trainingslager in Breclav, Tschechische Republik, dar. Und trotz Planungs- und Buchungsschwierigkeiten im Vorfeld, können die Phantoms auch heuer von drei gelungenen Tagen in Breclav reden.

Trainingslager in Breclav - 4.10.2013 bis 6.10. 2013Trainingslager in Breclav - 4.10.2013 bis 6.10. 2013Trainingslager in Breclav - 4.10.2013 bis 6.10. 2013Trainingslager in Breclav - 4.10.2013 bis 6.10. 2013

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Aufgrund der erwähnten Schwierigkeiten im organisatorischen Bereich, der Termin wurde aufgrund fehlender Eiszeiten zwei Wochen vorverlegt,  mussten einige Phantoms leider ihre Teilnahme absagen, wodurch sich am Ende des ersten Trainingstages leider nur 16 willige Phantoms und Phantoms-auf-Zeit am Eis einfanden. Dass wir überhaupt wie geplant in unserem Hotel ankamen, war dem netten Mann vom ÖAMTC in Hart zu verdanken, der den von unserem “Transporter-Sponsor” Christian Eckl versehentlich eingesperrten Autoschlüssel wieder befreite. Da die erste Eiszeit erst zur definitiv unchristlichen 23.Tagesstunde anfing, waren die Phantoms trotz dieser Verzögerung nie in Gefahr das von Niki vor dem Training angesetzte gemeinsame Abendessen zu versäumen. Apropos Abendessen: die Phantoms gastierten erstmals im bisher noch unbekannten Hotel Rose in Breclav und durften, gerade was die Kulinarik betraf, wieder von einem deutlichen Qualitätssprung gegenüber den Vorjahren sprechen. Im Rausche dieser positiven Erfahrung, wurde den Breclav Neulingen sogleich mit einem andächtigen Lächeln im Gesicht von den Jahren kleinerer “Hotelerie” Glückseeligkeiten erzählt, als man noch in illustren Quartieren vor der Gumotex Fabrik oder im malerischen Lanzhot Sporthotel seinen Körper stählte.

Vom Essen gestärkt und hochmotiviert durften die Phantoms also schon einmal das Gefühl auskosten, spätabends Eishockey zu spielen. Die NHL hat ja alle Mannschaften verpflichtet, ein Mal in der Saison 2013/2014 am Freitag oder Samstag um 2230 Uhr ein NHL Spiel zu absolvieren. Man darf also von Seiten der Phantoms von einer perfekten Organisation sprechen, bei der von unserem angehenden Eishockey Lehrwart Niki auch die aller kleinsten Details berücksichtigt wurden. Anschließend daran konnten die Phantoms dann auch am Eis in Breclav die konsequente Weiterführung der bisherigen Trainingsübungen genießen. Im abschließenden Spiel setzte sich dann, wie unser Ober-Routinier Uri sagen würde, die größere Erfahrung gegenüber den “jungen Wilden” rund um Leit-Rookie Posti durch. Da man die Eishalle dann schon zu äußerst fortgeschrittener Zeit verließ, durften sogar die Heimgeher davon sprechen, lange fort gewesen zu sein. Der Rest stattete noch dem sicherlich besten Beisl in Breclav – und das liegt nicht nur daran, dass man den Namen quasi nur mit dem Mittelfinger in Graz verwandeln konnte –  nämlich der Garaz, einen Besuch ab. Wie bizarr die Tschechen und Tschechinen  unter Alkoholeinfluß werden können, wurde den anwesenden Österreichern dann auch noch bewiesen. Allemal bewemerkenswert, wie die durchaus attraktive “femme en blanche” sich mit ihrem brüchigen Englisch wunderbar  zu verständigen wusste und ihre Wünsche, Hoffnungen und Ängste mit nur ein paar Sätzen zum Ausdruck bringen konnte. Wenn wir “positive in the mind” wären könnten wir uns ja zu ihr setzen, nur um sich dann mit “I feel like in a  porno!” von der Überzahl männlicher Österreicher begeistert zu zeigen. OK! Die ob unserer christlichen Erziehung aufgestiegene Gesichtsröte war gottseiesgedankt aufgrund der schummrigen Beleuchtung nicht erkennbar. Die daraufhin aber etwas gedämpfte Stimmung wusste auch unser “homme en blanc” Peter nicht zu überspielen, was der netten Dame aufgrund mangelnder Zuwendung unsererseits ein ärgerliches “Have you fear?” entlockte. Samt entmannender “Eierkralle” wohlgemerkt! Über diesen Schock konnten nur mehr wunderbares tschechisches Bier und das beste Kebap der Welt – nämlich das um halb 5 in der früh – hinwegtrösten. Und obwohl der eine volley zum Frühstück erschien und manch anderer gar nicht, gab es bei der ersten Eiszeit am Samstag Vormittag keinen einzigen Ausfall zu beklagen. Tapfer Burschen und Mädel! So muss das sein.

Tag zwei startete also für einige mit einem, durchaus ordentlichen, Frühstücksbuffet, für andere mit der Fahrt bzw dem Spaziergang zur Eishalle. Beim Training war den Phantoms die kurze Nacht praktisch nicht anzuerkennen, die Übungen wurden mit ungebrochenem Eifer oder eben viel Routine bewältigt. Eine während des gesamten Trainingslagers in Überform agierende Julia, musste dann beim Spiel zwar zwei Mal hinter sich greifen, fuhr aber trotzdem mit dem an Erfahrung schlichtweg reicheren Team Weiß als Sieger vom Eis. Die Augen waren aber sowieso schon auf die Steaks beim ortsansässigen Mexikaner gerichtet, der mit seinem netten Ambiente und kulinarischen Ergüssen für wenig Geld zu überzeugen wusste. Ein Bonus natürlich, dass man von Verleihnix persönlich bedient wurde und am Nebentisch Wolverine dinnierte. So kann Breclav!

Der freie Nachmittag wurde von den Phantoms bevorzugt zum Schlaf nachholen genützt. Und während Lenzi nach einem Termin in Wien noch Daniel als Gast fürs Trainingslager aufgabelte, erklärte Niki taktische Finessen für die Handvoll Phantoms, die es nicht in den ersten Stock in ihre Zimmer geschafft hatten und stattdessen im Besprechungsraum im Erdgeschoß eingeschlafen waren. Die Eiszeit am Abend wurde also wieder von fast allen im ausgeschlafenem Zustand begonnen und von fast allen im schlafbereiten Zustand wieder beendet. Nur Martin musste nach einem unglücklichen Treffer am Fuß seine Sachen vorher ausziehen und konnte so die Shutout Niederlage seines Team Schwarz voll und ganz dem Trainer und seinen unerfahrenen Mitspielern  in die Schuhe schieben. Recht so!

Dass Breclav noch ganz andere, unentdeckte Seiten zu bieten hat durfte eine kleine Schar Phantoms nach dem Abendessen am Samstag erleben. Während sich der Großteil der Phantome ihrem Namen gerecht unter ihrer Bettdecke ins Zwielicht vertschüssten, ging der kleine Rest auf “Pirsch” und landete in einer malerischen Bar hinter zugewachsenen Mauern. Wo laute Musik ist, da sind auch fröhliche Menschen, ganz im Sinne des griechischen Weines, und vor allem des guten tschechischen Bieres. Zum endgültigen Glück fehlte also nur noch ein Wuzeltisch und auch dieser Wunsch wurde erhört…

Das letzte Eistraining am Sonntag brachte schließlich neben einem ziemlich heftigen Zusammenstoß von unserer Spaßkannone Lenzi und “Wolf” Thomas, noch einen Besuch und lobende Worte eines Vienna Capitals Nachwuchs-Assistenztrainers, der mit seiner Mannschaft im Anschluß noch gegen die U16 des HC Breclav aufs Eis durfte. Davor konnte Team Weiß dank einer starken und wirklich abgebrühten Leistung den “Breclav-Sweep” feiern. Die Abreise gestaltete sich schnell und ohne Aufreger, um 1715 Uhr waren auch die letzten Autos wohlbehalten in Graz angekommen und das Trainingslager 2013 ein Fall für die Phantoms-Geschichtsbücher.

PS: Besonderer Dank gilt wie immer unserem Trainer und Cheforganisator Niki, allen Mitfahrern und Gästen, sowie allen Familien und Freundinnen zuhause, die ihre Väter und Freunde für ein paar Tage wieder Jugendliche sein ließen.

One Team – One Goal

Unsere nächsten Termine

Mittwoch, 28. August 2013, 11:37 Uhr 0 Kommentare »

Die neue Saison rollt schön langsam an und der Phantoms Zug nimmt wieder Fahrt auf. Nach den äußerst gut besuchten Sommertrainings – hier nochmal ein Dank an alle Gäste und vor allem den zahlreich erschienenen Phantoms – wurden bereits die Trainings und Termine bis zum November fixiert. Ein Highlight wird wie jedes Jahr unser Trainingslager im tschechischen Breclav sein, dass wir für das Wochenende 18.-20.Oktober angesetzt haben. Ansonsten werden wir heuer im September beinahe ausschließlich in Hart bei Graz trainieren, da es uns wichtig war nicht zu oft später als 2000 Uhr aufs Eis zu gehen. Lange Rede, kurzer Sinn: hier eine Auflistung unserer terminlichen Eckpunkte bis Ende Oktober:

Training 1.9. 2130 Uhr – Liebenau
Training 8.9. 1930 Uhr – Hart
Training 15.9. 1930 Uhr – Hart
Training 22.9. 1930 Uhr – Hart
Training 29.9. 1930 Uhr – Hart
Trainingslager Breclav 4.-6. Oktober
Training 6.10. 2100 Uhr – Hart
Training 13.10. 2100 Uhr – Hart
Training 20.10. 2100 Uhr – Hart
Start Fixeiszeiten in Liebenau 27.10.

Anmeldungen werden wie gewohnt zeitnah an unseren Email Verteiler ausgeschickt. Sollte Interesse bestehen in diesen Verteiler aufgenommen zu werden würde ich euch bitten das Kontaktformular auf dieser Seite zu verwenden und eure email Adresse bekannt zu machen. Die Kosten für unsere Trainings belaufen sich auf 15€/Einheit mit der Möglichkeit einen 10er-Block für 120€ zu erwerben. Dieser Block gilt Saisonübergreifend solange bis alle 10 Trainings aufgebraucht wurden!

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Fünf Jahre Breclav

Samstag, 29. September 2012, 10:55 Uhr 4 Kommentare »

Die Phantoms feiern ja 2012 nicht nur den fünften Geburtstag des Vereins, sondern begaben sich auch zum ebensovielten Mal auf Trainingslager in die tschechische Eishockey Hauptstadt Breclav mit ihren legendären Unterkünften, hübschen Mädels und dem besten Eis von da bis Texas. Diesmal wurde man von einer Abordnung des neuen Kooperationspartners EC Eislutscher unterstützt. So machten sich Freitag Nachmittag insgesamt 21 Personen auf den Weg nach Tschechien.

Bilder vom Trainingslager in Breclav vom 21.9.2012 bis 23.9.2012Bilder vom Trainingslager in Breclav vom 21.9.2012 bis 23.9.2012Bilder vom Trainingslager in Breclav vom 21.9.2012 bis 23.9.2012Bilder vom Trainingslager in Breclav vom 21.9.2012 bis 23.9.2012

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Knappe drei Stunden nach Abfahrt in Hart bei Graz, wurden die Phantoms am Ziel ihrer Reise, dem Hotel Imos mit einem leichten Abendessen – Hühnersupper und Pasta – begrüßt. Manch einem war die Pasta-Sahnesauce mit undefinierbarem Fleisch und Knoblauch nicht exotisch genug, deshalb wurde stattdessen halt Nudeln mit Kakao und Staubzucker bestellt. Ja richtig gelesen, genau sowas hat unser neuer Dolmetscher Martin Polak für sich kommen lassen. Sachen gibt’s! Viel Zeit zum Wundern blieb aber nicht, denn schon um 2130 Uhr stand ein Testmatch gegen den HC Titanic am Programm. Der tschechische Hobbyverein ist den Phantoms noch in guter Erinnerung, konnte man das letzjährige Aufeinandertreffen doch klar für sich entscheiden. Dieses Jahr sah es ein bißchen anders aus. Trotz früher und klarer Führung mussten sich die Phantoms am Ende mit einem 6:6 Unentschieden zufrieden geben. Eine unkonzentrierte Phase zur Mitte des Spiels hatte uns den Sieg gekostet.

Die anschließende Party in der Diskothek Delta ließ trotzdem nur wenig Stimmung vermissen. Zwar hob die Mannschaft den Altersschnitt im Tanzstadel doch um einige Zehntelpunkte an, man ließ sich davon aber genausowenig beirren, wie von klirrenden Gläsern und die Stiege herabkullernden Mädels. Ja so sind’s die Tschechen. Wenn Gas, dann Vollgas. Vom Verbot hochprozentigen Alkohols aufgrund des Methanol Skandals merkte man an diesem Abend übrigens wenig. Die Partylaune wurde nur von einer Tatsache getrübt: die erste Samstag Eiszeit stand schon um 900 Uhr am Programm, einer äußerst unchristlichen Zeit.

Es wäre wohl ein Wunder gewesen, wenn sich alle Phantoms um diese Uhrzeit auf dem Eis befunden hätten und da man sich Wunder für wichtigere Dinge aufheben sollte, war es dann auch tatsächlich so, dass drei Kandidaten den Weg aus dem Hotel nicht auf sich nahmen. Uri, Flo und Mario Groznik von den Teichpiraten zollten der überaus kurzen Nacht Tribut und blieben dem Eis fern. Das erste Training war geprägt von Übungen, die vor allem die einmalige Tatsache ausnutzten, dass die Phantoms drei Goalies – Plötzi, Martin Polak und Daniel Groznik zu Verfügung hatten. Schuß- und Passübungen, sowie einfache Spielzüge auf drei Tore forderten den Phantoms zu dieser frühen Stunde einiges ab, der Spaß stand aber immer im Vordergrund. Sogar die anschließend stattfindende Mannschaftsbesprechung erfreute sich reger Teilnahme und ging aufgrund ausführlicher Diskussionen zu Taktik und System nahtlos ins Mittagessen über.

Der Nachmittag wurde nach einer kurzen Pause wieder mit einer Einheit am Eis begonnen, die vor allem von den Taktikbesprechungen vom Vormittag geprägt waren. Spielaufbau und Angriff wurde geübt, der erfolgreiche Abschluß muss aber definitiv noch besser und öfter trainiert werden. Die Phantoms hatten nach diesem Training noch viel vor, das Programm in Breclav war dicht gestaffelt und bot einiges an Auswahl. Während eine Partie zum Liga Match vom HC Breclav – die Kampfmannschaft spielt in der zweiten tschechischen Liga – pilgerte, entschloss sich ein anderer Teil die Hotel-Sauna aufzusuchen. Beim Rest war der Hunger so groß, dass man das abendliche Festmahl beim Mexikaner nicht erwarten konnte und sich eine Pizza beim Italiener um die Ecke gönnte.

Am Abend trudelten diese drei Gruppen dann in unterschiedlichen Zuständen beim wirklich großartigen “Popocatepetl” ein. Die Mannen vom Eishockeymatch waren schon gut bedient, die Saunierer extrem relaxed und die Italiener hatten keinen Hunger mehr. Bestellt wurde trotzdem fleißig und die Gerichte, die vom engagierten Kellner serviert wurden, ließen bei dem einen oder anderen den Namen “La Botte” über die Lippen rutschen. Den Phantoms bot sich also nicht nur ein Gaumen-, sondern auch ein Augenschmauß. Zufrieden und relativ zeitig verließen die vollgemampften Phantoms dieses Festgelage und beendeten Tag 2 am Hotel-Parkplatz mit Dosenbier.

Der letzte Tag wurde wieder früh begonnen, denn dieses Mal pfiff Niki ebenfalls schon um 930 Uhr das erste Mal in seine Trainer-Pfeife. Ungleich ausgeruhter und dieses Mal vollzählig präsentierte sich die Mannschaft, die topmotiviert die letzten Übungen und das Abschlußspiel, welches Team Dunkel gegen Team Hell mit 2:1 gewann, absolvierte. Das Trainingslager ging seinem Ende zu, noch ein gemeinsames Foto vor der Ruine neben dem Eisstadion und der Spuk war wieder vorbei. 5 Jahre Breclav sind Geschichte, aber es wird wohl wie bei den Phantoms auch für Breclav eine Fortsetzung geben.

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