Phantoms – Blue Eagles 1:3

Montag, 2. Dezember 2019, 23:00 Uhr 0 Kommentare »

Mit den Blue Eagles wartete ein “alter Bekannter” auf die Phantoms. Es waren zumeist Spiele auf Augenhöhe mit den Adlern, die mittlerweile etwas verjüngt sind. Auch diesmal war das Match relativ ausgeglichen, wenn auch spielerische Vorteile auf Seiten der Blue Eagles klar zu erkennen waren. Den Phantoms fehlen nach wie vor einige Schlüsselspieler, welche in guten alten Zeiten die spielerische Linie vorgaben und ein Spiel entscheiden konnten. Nichts desto trotz hielt man diesmal mit Kampfgeist und Einsatz dagegen. Nach einem torlosen Anfangsdrittel (trotz zwischenzeitlicher 5:3-Überzahl) glückte leider den Adlern gleich zu Beginn des Mitteldrittels der erste Treffer, obwohl die Phantoms bis dahin mehr Torschüsse verzeichnen konnten. Aber wie die alte Weisheit so schön besagt – Tore die man nicht schießt, bekommt man. Und wenn der Gegner vor dem eigenen Tor nicht gedeckt wird, macht man ihm das Toreschießen noch ein wenig leichter. Als dann auch noch das 0:2 fiel, wurde ein wenig Unmut laut, da der Gegner zu leicht scorte und selbst ein positiver Abschluss ausblieb. Auch konnte kein Powerplay genutzt werden. Somit ging es mit einem 0:2-Rückstand in den Schlussabschnitt. Schon nach einer halben Minute durften endlich auch die Phantoms jubeln. Pedro gelang nach Vorarbeit von Flo (oder war es umgekehrt?) der Anschlusstreffer. Der Jubel und die sich ausbreitende Motivation wurden jedoch im Keim erstickt, denn die Adler setzten praktisch im Gegenzug nach dem Bully zum Sturzflug auf das Phantoms-Gehäuse an und erzielten ihren dritten Treffer. Ein Sturmlauf der Phantoms blieb aus, die Adler kamen ihrerseits sogar zu mehr als doppelt so vielen Torschüssen im Schlussdrittel. Vermutlich hätten die Phantoms noch ein Drittel spielen können, ohne zu weiteren Torerfolgen zu kommen. Mit dem 1:3 setzte es die vierte Niederlage im ebensovielten Spiel. 

Fazit: Man kann nicht gewinnen, wenn man immer mehr Tore erhält, als man erzielt, oder – wie die Verteidiger sagen würden: Man kann nicht gewinnen, wenn man weniger Tore als der Gegner schießt! 

One Team – One Goal

1. Phantoms Billardturnier

Samstag, 23. November 2019, 14:13 Uhr 0 Kommentare »

Nachdem es im gesamten Movember kein einziges Bewerbsspiel gibt, haben die Phantoms auch Zeit für andere Dinge. Im Vorjahr wurde ein Dartsturnier veranstaltet, welches den TeilnehmerInnen viel Spaß gemacht hat. Aufgrund der spielfreien Zeit hat es diesmal gut gepasst und es wurde kurzerhand ein Poolbillard-Turnier organisiert. Sechs Teilnehmer – Gerüchten zufolge immerhin mehr als bei dem einen oder anderen Training am Eis – fanden sich im “Pools, Bar & Billard” im Cineplexx ein. Gespielt wurde in zwei 3er-Gruppen “Round Robin” – also jeder gegen jeden. Im “Best of 3” musste man zwei “Games” (vergleichbar mit Sätzen beim Tennis) gewinnen, um ein Match für sich zu entscheiden. Alle Duelle der Gruppenphase endeten 2:1, der Gewinner musste jeweils über die “volle Distanz”. Nach den Kreuzspielen (dem Halbfinale), wurden die Plätze ausgespielt – Platz 5, Platz 3 und zum Abschluss das große Finale um den Sieg beim 1. Phantoms Billardturnier. Auch nach der Gruppenphase blieb es spannend und die Spiele waren sehr ausgeglichen. Nur drei von elf Duellen (ein Halbfinale, das Spiel um Platz 5 und das Finale) endeten 2:0. Der große Sieger und somit Vereins-Billardmeister wurde Earl, dem im Finale gegen Flo die Revanche für die knappe Niederlage in der Gruppenphase gelang. Dass es insgesamt sehr ausgeglichen war beweist die Tatsache, dass kein einziger Teilnehmer ungeschlagen und nur ein einziger Spieler sieglos blieb (und auch hier waren alle Partien sehr knapp). Wermutstropfen ist die geringe Teilnehmerzahl, aber das kennt man ja von den Trainings. So sind die Phantoms halt – mittlerweile ein Haufen alter Säcke. Dennoch hat es allen (mehr oder weniger) Spaß gemacht und das Ganze schreit nach einer Revanche…. 

Vorankündigung weiterer Events:

Im Jahr 2020 sind drei Veranstaltungen geplant: Ein Kegelturnier, ein Radrennen (vermutlich ein Zeitfahren) und das allseits beliebte (aber heuer entfallene) Gokartrennen. 

One Team – One Goal

Phantoms 2 Eisbären 4

Samstag, 26. Oktober 2019, 16:45 Uhr 0 Kommentare »

Gegen die Eisbären wollte man sich auf die Siegerstraße kämpfen, aber wenn sich ein altes Sprichwort bewahrheitet – nämlich “Die Tore die man nicht schießt, bekommt man!” – wird es schwer. Obwohl stärker aufgestellt und einen nicht ganz so starken Gegner am Eis wie 15 Stunden zuvor, wurde diesmal die Abschlussschwäche offensichtlich. Lange Zeit stand im 1. Drittel die Null auf beiden Seiten ehe die Eisbären mit 1:0 in Führung gingen. Die darauffolgende Überzahlsituation konnten die Phantoms nicht nützen und so kam es noch dicker, als man 40 Sekunden vor der Sirene auch das 0:2 hinnehmen musste. Vom Bully weg sorgte ein starker Auftritt von Marco jedoch nur 33 Sekunden später und somit wenige Augenblicke vor dem Wechsel für den Anschlusstreffer und eine positive Stimmung während der Pause. 1:2 lautete somit der Spielstand nach 20 Minuten. Nach Wiederbeginn zogen die Phantoms Richtung Eisbären-Gehäuse, doch es dauerte sieben Minuten ehe man im Powerplay den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Nach Vorarbeit von Marco war es Torben, der den Puck per Schlagschuss ins lange Kreuzeck torpedierte. Der Jubel war groß, doch die Ernüchterung folgte auf den Fuß. Praktisch im Gegenzug scorten wieder die Eisbären zur neuerlichen Führung und setzten kurz darauf mit dem vierten Treffer gleich noch einen oben drauf. 30:20 Torschüsse und nur eine einzige Strafe halfen den Phantoms nicht. Wenn man vorne zu wenig trifft und hinten zu löchrig ist, kann man nicht gewinnen – zumindest nicht in dieser Liga. Nachdem im Schlussdrittel kein weiterer Treffer gelang (weder hüben noch drüben), mussten die Phantoms zum dritten Mal in dieser noch so jungen Saison als Verlierer vom Eis.

Fazit: Um zu gewinnen, musst du ein Tor mehr schießen als dein Gegner. (Johan Cruyff)

One Team – One Goal

Phantoms 1 Badgers 6

Freitag, 25. Oktober 2019, 23:58 Uhr 0 Kommentare »

Durch die Abwesenheit einiger Spieler kam es früher als gedacht zum Comeback des Jahres – erstmals seit der Saison 2011/12 lief Stoffl als Phantom aufs Eis. Davon unbeeindruckt zeigte sich der neuformierte Gegner, welcher sich aus Spielern der ehemaligen Mammuts bzw. Cannibals zusammensetzte. Bereits mit dem ersten Schuss aufs Tor gingen die Dachse in Führung und in dieser Tonart ging es leider weiter – im gefühlten Zweiminutentakt, beinahe jeder Schuss ein Treffer. 0:5 der Spielstand nach dem ersten Drittel. In der Pause gab es klare Worte von Grex und es schien so, als würde sich jeder am Riemen reißen. Die Phantoms zeigten nach Wiederbeginn ein anderes Gesicht und es wurde aufopfernd gekämpft und gelaufen. Vielleicht war der Gegner überrascht ob des anderen Auftretens, vielleicht etwas müde nach dem Vollgasgeben im Anfangsdrittel, aber möglicherweise einfach nur etwas entspannter mit einem 5:0 im Rücken. Wie auch immer, die Phantoms spielten jetzt mehr nach vorne und wurden auch dafür belohnt. In Minute 28 spielten Lenzi und Uri den letzten verbliebenen Verteidiger mit einem Doppelpass aus und Lenzi konnte das perfekte Zuspiel von Uri mit einem Schlenzer im langen Eck unterbringen. Mit einem 1:5-Rückstand ging es ins Schlussdrittel, wo man sich leider nach wenigen Minuten in Unterzahl einen weiteren Treffer einhandelte. Dennoch versuchten die Phantoms alles, um noch das eine oder andere Tor zu schießen und obwohl gegen Ende der Partie teilweise bis zu fünf Spieler der Badgers gleichzeitig auf der Strafbank Platz nehmen durften, sollte dies nicht gelingen. Endstand 1:6.

Fazit: Sehr schlechtes Eröffnungsdrittel!

One Team – One Goal


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