Zum letzten Mal in dieser Saison schnürten die Phantoms die Eislaufschuhe und gleich 17 Feldspieler wollten mit von der Partie sein. Um die Moose, welche am Tag davor den Eisbären ihren ersten (und vermutlich einzigen) Playoff-Sieg der Saison ermöglichten, noch vom 4. Platz der Tabelle zu verdrängen, mussten zwei Punkte her und man war sich einig, diese zu holen. Doch der Gegner hatte sichtlich Einwände und war nicht geneigt, den Phantoms das Rückspiel zu überlassen. Die Elche machten von Beginn an Druck und gingen nach knapp sechs Minuten in Unterzahl mit 1:0 in Führung. Bei den Phantoms wollte mit gefühlten fünf Linien kein richtiges Spiel aufkommen und so war es Martin, der kurz vor Ende des zweiten Überzahlspiels mit einem “Kracher” von der blauen Linie für den Ausgleich sorgte. Den Assist verbuchte – nein, nicht #77 – Niki. Beim Stand von 1:1 wurden erstmals die Seiten gewechselt und es gab sogar ein leichtes Plus bei den Torschüssen (9:6). Das zweite Drittel war dann bezeichnend für diese Saison. Die Leistung ließ mehr als zu wünschen übrig und man konnte genau einen (!) einzigen Torschuss verbuchen. Die Moose kamen auf 13 und bei zwei dieser Schüsse landete der Puck auch im Netz. 1:3 der Stand nach 40 Minuten. Noch ein aller letztes Mal in dieser Saison versuchten Grexi und Niki, die Moral zu heben und die Spieler aufzubauen, doch selbst Torpedo Torben sollte diesmal leer ausgehen, auch wenn er sichtlich bemüht war, das Tor zu erzwingen. Die immer müder werdenden Elche wurden teilweise eingeschnürt und es sah phasenweise wie Powerplay aus, doch trotz guter Chancen wollte der Puck nicht mehr ins gegnerische Tor und so kam es wie es kommen musste – die Nummer 10 der Elche traf mit ihrem dritten Tor kurz vor Schluss zum 1:4 Endstand.

Fazit: Endlich vorbei! Mannschaftsfoto, Mannschaftsfoto hey, hey…

One Team – One Goal