Durch die Abwesenheit einiger Spieler kam es früher als gedacht zum Comeback des Jahres – erstmals seit der Saison 2011/12 lief Stoffl als Phantom aufs Eis. Davon unbeeindruckt zeigte sich der neuformierte Gegner, welcher sich aus Spielern der ehemaligen Mammuts bzw. Cannibals zusammensetzte. Bereits mit dem ersten Schuss aufs Tor gingen die Dachse in Führung und in dieser Tonart ging es leider weiter – im gefühlten Zweiminutentakt, beinahe jeder Schuss ein Treffer. 0:5 der Spielstand nach dem ersten Drittel. In der Pause gab es klare Worte von Grex und es schien so, als würde sich jeder am Riemen reißen. Die Phantoms zeigten nach Wiederbeginn ein anderes Gesicht und es wurde aufopfernd gekämpft und gelaufen. Vielleicht war der Gegner überrascht ob des anderen Auftretens, vielleicht etwas müde nach dem Vollgasgeben im Anfangsdrittel, aber möglicherweise einfach nur etwas entspannter mit einem 5:0 im Rücken. Wie auch immer, die Phantoms spielten jetzt mehr nach vorne und wurden auch dafür belohnt. In Minute 28 spielten Lenzi und Uri den letzten verbliebenen Verteidiger mit einem Doppelpass aus und Lenzi konnte das perfekte Zuspiel von Uri mit einem Schlenzer im langen Eck unterbringen. Mit einem 1:5-Rückstand ging es ins Schlussdrittel, wo man sich leider nach wenigen Minuten in Unterzahl einen weiteren Treffer einhandelte. Dennoch versuchten die Phantoms alles, um noch das eine oder andere Tor zu schießen und obwohl gegen Ende der Partie teilweise bis zu fünf Spieler der Badgers gleichzeitig auf der Strafbank Platz nehmen durften, sollte dies nicht gelingen. Endstand 1:6.

Fazit: Sehr schlechtes Eröffnungsdrittel!

One Team – One Goal