Gegen die Eisbären wollte man sich auf die Siegerstraße kämpfen, aber wenn sich ein altes Sprichwort bewahrheitet – nämlich “Die Tore die man nicht schießt, bekommt man!” – wird es schwer. Obwohl stärker aufgestellt und einen nicht ganz so starken Gegner am Eis wie 15 Stunden zuvor, wurde diesmal die Abschlussschwäche offensichtlich. Lange Zeit stand im 1. Drittel die Null auf beiden Seiten ehe die Eisbären mit 1:0 in Führung gingen. Die darauffolgende Überzahlsituation konnten die Phantoms nicht nützen und so kam es noch dicker, als man 40 Sekunden vor der Sirene auch das 0:2 hinnehmen musste. Vom Bully weg sorgte ein starker Auftritt von Marco jedoch nur 33 Sekunden später und somit wenige Augenblicke vor dem Wechsel für den Anschlusstreffer und eine positive Stimmung während der Pause. 1:2 lautete somit der Spielstand nach 20 Minuten. Nach Wiederbeginn zogen die Phantoms Richtung Eisbären-Gehäuse, doch es dauerte sieben Minuten ehe man im Powerplay den verdienten Ausgleich erzielen konnte. Nach Vorarbeit von Marco war es Torben, der den Puck per Schlagschuss ins lange Kreuzeck torpedierte. Der Jubel war groß, doch die Ernüchterung folgte auf den Fuß. Praktisch im Gegenzug scorten wieder die Eisbären zur neuerlichen Führung und setzten kurz darauf mit dem vierten Treffer gleich noch einen oben drauf. 30:20 Torschüsse und nur eine einzige Strafe halfen den Phantoms nicht. Wenn man vorne zu wenig trifft und hinten zu löchrig ist, kann man nicht gewinnen – zumindest nicht in dieser Liga. Nachdem im Schlussdrittel kein weiterer Treffer gelang (weder hüben noch drüben), mussten die Phantoms zum dritten Mal in dieser noch so jungen Saison als Verlierer vom Eis.

Fazit: Um zu gewinnen, musst du ein Tor mehr schießen als dein Gegner. (Johan Cruyff)

One Team – One Goal