Arbeitssieg ohne viel Arbeit

Samstag, 27. Februar 2010, 0:13 Uhr 4 Kommentare »

Es wurde das erwartet schwere Spiel gegen den Angstgegner. Eine Mannschaft, die den Phantoms so gar nicht liegt. So kann man auch mit dem knappen Sieg in einer recht einseitigen Partie sehr zufrieden sein.

EC Phantoms Graz vs. logo-auva.jpg

EC Phantoms Graz gegen SC Red Eagles Graz
2-1(1-0/1-1/0-0)
Zuschauer:15
Spielbericht

1.Playoffspiel am 26.2.2010 gegen die Red Eagles!1.Playoffspiel am 26.2.2010 gegen die Red Eagles!1.Playoffspiel am 26.2.2010 gegen die Red Eagles!1.Playoffspiel am 26.2.2010 gegen die Red Eagles!

Die Phantoms legten gleich mit einem Blitzstart los. Mit dem schnellsten Tor der Saison traf Posti gleich nach 40 Sekunden nach schönem Zuspiel von Flo zum frühen Führungstor. Leider sollte es nicht in dieser Tonart weitergehen, denn obwohl die Red Eagles nur mit 7 Feldspielern angetreten waren, fanden die Phantoms kein Mittel gegen die eigene Lethargie. So kurvte man meistens recht unmotiviert im Mitteldrittel umher und ließ vor allem einen geordneten Spielaufbau vermissen. Doch auch die Eagles konnten aus der durchschnittlichen Leistung der Phantoms kein wirkliches Kapital schlagen. Zu harmlos wirkten die Angriffversuche um Julia im Tor der Phantoms wirklich in Gefahr zu bringen. So versuchten die Schiedsrichter das ihre zu einem Scheitern der Phantoms beizutragen und schickten Spieler aus teilweise nicht nachvollziehbaren Gründen auf die Strafbank, nur um auf der Gegenseite ein bis vier Augen zuzudrücken.

Ironischerweise sollte das zweite Drittel beinahe gleich beginnen wie Abschnitt eins, nur waren die Teams umgekehrt. Diesmal waren es die Red Eagles die einen Schnitzer in der Phantoms Hintermannschaft nutzen konnten und per breakaway zum Ausgleich trafen. Ein paar Murrer waren auf der Bank zu hören, doch die Mannschaft blieb konzentriert und hielt das Heft relativ bald wieder in der Hand. Zum ersten Mal konnte man wirklich Druck auf das Tor der Eagles aufbauen und einige große Chancen herausspielen, die jedoch vom Goalie der Red Eagles vereitelt wurden. So blieb es wieder einmal Niki vorbehalten mit einem schönen Solo über das halbe Feld und einem trockenen Schuß ins rechte Eck für die Entscheidung zu sorgen. Obwohl die Phantoms jetzt eindeutig mehr fürs Spiel taten und die Red Eagles deutlich unter Kraftproblemen litten, kam im zweiten Drittel nichts mehr zählbares heraus. Nur ein einziges Mal musste Julia wirklich eingreifen, als sie bei einem weiteren breakaway bravourös die Nerven behielt und dem Stürmer der Eagles die Scheibe abknöpfte.

Im letzten Abschnitt verlegten sich die Phantoms auf das Verwalten des Ergebnisses. Die Laufarbeit war besser als zu Anfang der Partie, wenn auch weiterhin nicht wie von anderen Spielen und Trainings gewohnt. Es sollte nichts mehr passieren und die Phantoms konnten das Match nach Hause spielen.

Fazit: Eine mehr als zähe Partie. Die Red Eagles sind nicht unser Lieblingsgegner, so gesehen muss man mit den gewonnen Punkten sehr zufrieden sein. Die Laufleistung war allerdings mehr als bescheiden, der Einsatz zeitweise gut und andernorts wieder katastrophal. Die Verteidigung machte genau 2 Fehler im Spiel, einer davon führte zum Gegentor, also alles in allem eine ordentliche Partie. Vor allem der gefährlichste Spieler der Red Eagles, Ingo Peterz, wurde praktisch kaltgestellt und kam zu keiner nennenswerten Torchance. Zwei Punkte sinds geworden und das passt! Eine Steigerung in den nächsten Spielen wäre trotzdem erstrebenswert.

One Team – One Goal

Phantoms vs. Red Eagles

Montag, 22. Februar 2010, 10:13 Uhr 5 Kommentare »

Das Playoff kann beginnen! Die Phantoms dürfen gegen ihren Trainingspartner beginnen, die Red Eagles aus Graz!

EC Phantoms Graz vs. logo-auva.jpg

EC Phantoms Graz gegen SC Red Eagles Graz
Freitag 26.2.2010 1800 Uhr Eishalle Pachern/Hart

Mittlerweile kennen sich unsere Mannschaften schon sehr gut, deshalb kann man sich wohl auf ein offenes und spannendes Spiel einstellen. Die Red Eagles haben Gruppe G gewonnen und sind natürlich heiß darauf, uns wie im letzten Jahr eine bittere Niederlage zufügen zu dürfen. Die Phantoms haben aber bisher eine gute Saison gespielt und auch in den gemeinsamen Trainings gezeigt, dass man den Red Eagles durchaus das eine oder andere Törchen machen kann.

One Team – One Goal

Playoff Termine sind online

Montag, 8. Februar 2010, 22:06 Uhr 9 Kommentare »

die Phantoms haben jetzt erstmal eine kleine Pause, die uns sicher gut tun wird um den Fokus für das untere Playoff wieder zu finden. Für uns geht’s erst am 26.Februar wieder los mit einem Spiel gegen unseren Trainingspartner, die Red Eagles!

Im Zielsprint ging die Kraft aus

Samstag, 6. Februar 2010, 19:52 Uhr 5 Kommentare »

Leider nichts zu holen gab es im Finalspiel der Gruppe F um die Teilnahme im oberen Playoff. Die Phantoms zogen in einem spannenden Spiel verdient den Kürzeren und mussten sich den Shadow Warriors aus Anger mit 1-3 geschlagen geben!

EC Phantoms Graz vs. Shadow Warriors

EC Phantoms Graz gegen EC Anger Shadow Warriors
1-3 (0-0/0-2/1-1)
Zuschauer: 40

Spielbericht

So wie im letzten Jahr gab es auch heuer für die Phantoms im Finalspiel nichts zu holen. Hieß der Gegner letztes Jahr noch Styrian Wild Boars, so waren heuer die Shadow Warriors aus Anger definitiv eine Nummer groß. Die Phantoms gingen verdient als Verlierer vom Eis, da man in keiner Phase des Spiels den Druck auf den Gegner aufbauen konnte, der notwendig gewesen wäre um dieses Spiel zu gewinnen.

Das erste Drittel begann eigentlich wie schon in den letzten Spielen der Phantoms vielversprechend. Man spielte hinten relativ konzentriert und konsequent und ließ nicht allzuviele Chancen der Angerer zu. Und doch war gleich nach den ersten paar Minuten klar, dass die Angerer durch die lange Meisterschaftspause nichts von ihrem Können eingebüßt haben, sondern ganz im Gegenteil noch stärker als erwartet agierten. Die erste Großchance durch einem Schuß an die Stange gehörte ihnen. Die Taktik der Phantoms war darauf ausgelegt, den Gegner, der gerne aus der eigenen Abwehr heraus einen gemächlichen, sicheren Aufbau startet, kommen zu lassen und Fehler zu erzwingen. Allein darin lag das Problem am heutigen Nachmittag: die Shadow Warriors machten so gut wie keinen Fehler und erwiesen sich als pucksichere und abgeklärte Mannschaft. Auch wenn es nach 20 Minuten 0-0 stand, waren gute Chancen der Phantoms Mangelware. Alles in allem ein etwas nervöser und vielleicht auch in der Offensive ratloser Beginn der Phantoms.

Im zweiten Abschnitt sollte sich das Blatt zugunsten der Angerer wenden. Gleich zu Beginn konnte die Phantoms Verteidigung einen Abpraller nicht klären und die Shadow Warriors netzen relativ problemlos zur 1-0 Führung ein. Auch wenn das noch kein Beinbruch gewesen wäre, merkte man der Mannschaft den Schock des Gegentreffers deutlich an. Ein Schock, von dem sie sich rückblickend nicht mehr erholen sollte. Das zweite Tor war ebenfalls ein Beispiel für schlechtes Abwehrverhalten der Verteidiger. Ein Angreifer wird nicht am Schuß gehindert und auch der Rebound wird nicht aus der Gefahrenzone befördert, sondern dem Gegner überlassen, der den Puck über die Linie stochert. Solche billigen Tore schmerzen doppelt. Ab diesem Zeitpunkt war die Partie eigentlich gelaufen, die Phantoms benötigten noch drei Tore um den Aufsteig zu schaffen und obwohl noch genug Zeit auf der Uhr war, glaubte keiner in der Halle mehr so recht an das Wunder.

Das letzte Drittel sollte nur mehr eine kleine Ergebinskorrektur bringen, das Ehrentor der Phantoms erzielte unser Rückkehrer Uri aus einem Abpraller nach Schuß vom Stoffl. Das dritte Tor der Warriors war wieder ein “defensive breakdown”, als man die schon im Besitz befindliche Scheibe nicht aus dem Drittel befördern konnte. Tjo, heute waren die Phantoms nicht gut genug für den Sieg.

Fazit: Man kann es drehen und wenden wie man will. Fakt ist, dass man gegen die direkten Konkurrenten aus St.Josef und Anger nur einen von acht möglichen Punkten geholt hat. Da helfen auch die durchaus löblichen Leistungen gegen die Schilcherdevils wenig. Fakt ist auch, dass man auch mit Siegen gegen Kirchbach und die Wild Boars hinter den Shadow Warriors und wohl auch hinter den ORB gelegen wäre. Das ist das wirklich bittere an der Geschichte. Schlußendlich waren wir nicht gut genug für das obere Playoff und müssen uns jetzt mit den Red Eagles, Eisbären II und Teichpiraten II um den Verbleib in Gruppe F matchen.

One Team – One Goal


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