Phantoms vs. Shadow Warriors

Donnerstag, 4. Februar 2010, 12:30 Uhr 3 Kommentare »

Alles oder Nichts heißt es in diesem Showdown der Gruppe F!

EC Phantoms Graz vs. Shadow Warriors

EC Phantoms Graz gegen EC Anger Shadow Warriors
Samstag 06.02.2010 1500 Uhr
Eishalle Pachern/Hart

Das letzte Spiel ist abgehakt, ab jetzt zählt nur noch die Partie diesen Samstag gegen die Shadow Warriors aus Anger. Mit einem Sieg können sich die Phantoms aus eigener Kraft erstmals für das obere Playoff qualifizieren. Das erste Spiel gegen Anger ging zwar verloren, fand aber schon vor 3 Monaten statt und hat so gut wie keine Aussagekraft. Die Phantoms haben einen Lauf, sind hochmotiviert und mit ordentlicher Fanunterstützung von den Rängen kann fast nichts schief gehen!

One Team – One Goal

Wir sind Gruppe-F-Sieger Besieger!

Donnerstag, 4. Februar 2010, 9:03 Uhr 11 Kommentare »

Train Kept a Rollin’! Der mit Volldampf Richtung oberes Playoff rasende Phantoms-Zug ließ sich auch vom Tabellenführer nicht stoppen und fügte dem selbst ernannten “Meister” die zweite Niederlage zu. Somit sind und bleiben die Schilcherdevils , nüchtern betrachtet, für die Phantoms weiterhin nichts anderes als ein Punktelieferant!

EC Phantoms Graz vs. Schilcherdevils

EC Phantoms Graz gegen EC Schilcherdevils
1-0(0-0/1-0/0-0)
Zuschauer: 60
Spielbericht

Die Phantoms benötigten in diesem Spiel einen Punkt, um noch realistische Chancen auf das obere Playoff zu haben und das “Finalspiel” am Samstag gegen Anger Realität werden zu lassen. Die Schilcherdevils kamen mit stolzgeschwellter Brust nach Hart, hatte man doch im vorigen Match mit einem klaren 9-0 Sieg gegen die Styrian Wild Boars den Gruppensieg realisiert . Die Weststeirer hatten auch das erste Spiel gegen die Phantoms noch nicht vergessen, setzte es da ja die erste Niederlage für sie überhaupt. Es war also angerichtet in Hart und alle Vorzeichen deuteten auf eine spannende und nervenaufreibende Partie hin.

Dass es schlußendlich aus Phantoms Sicht auch so kam, war alles andere als klar. Vor allem auf der Goalie Position waren die Phantoms heuer nicht gerade vom Glück verfolgt. So musste Standard Torfrau Julia aufgrund ihrer wieder akut werdenden Knieverletzung aus dem Dezember w.o. geben und die Phantoms standen kurzfristig ohne Goalie da. Ein Glück, dass man sich in einer Nacht und Nebel Aktion entschloß, Johannes Tschinderle einen Tag vor Nachmeldeschluß anzumelden, denn das sollte sich als wahrer Glücksgriff entpuppen.

Zurück zum Spiel: die Marschroute und Taktik waren klar. Wie schon gegen Kirchbach wollte man hinten maximal ein Tor zulassen und vorne geduldig auf Chancen und Tore warten. Und genau so starteten die Phantoms. Für manche Zuschauer hatte es vielleicht den Anschein, dass die Mannschaft nervös agierte, waren doch gleich zu Beginn reihenweise Icings zu sehen. Allerdings war das eine Art Vorgabe, eine Anweisung schnörkelloses “No Nonsense” Hockey zu spielen. Raus mit der Scheibe und die Schilcher vom Tor fernhalten. Es entwickelte sich genau das Spiel, auf das die Phantoms gehofft hatten. Wenige Chancen der Schilcher, gutes Defensivhockey und vorne einige Möglichkeiten für die Phantoms Stürmer. Gleich wurde aber klar, dass die Schilcherdevils keine Meister der Geduld waren und hart in jeden Zweikampf gingen. An und für sich ja eine durchaus lobenswerte Tugend für Eishockeyspieler. Wenn sich das aber zu Ellbogen ins Gesicht hauen ändert, und zwar mehrere Male, hört sich der Spaß auf. Martin durfte das im ersten Drittel spüren, als er mit blutender Nase das Eis verlassen musste. Für diese Aktion gabs übrigens keine Strafe.

Nach einem ausgeglichenen Anfangsabschnitt, durften die Phantoms Schlachtenbummler diesmal das Mitteldrittel als Grundstein für den Sieg miterleben. Die Schilcherdevils kassierten zahlreiche Strafen, die Phantoms klar im Vorwärtsgang. Man konnte sich teilweise, ob der numerischen Überlegenheit, minutenlang im Drittel der Devils festsetzen und hatte einige Großchancen auf die Führung. Sicherlich die beste Phase der Phantoms in diesem Spiel. Als dann gleich zwei Schilcher auf der Strafbank saßen, traf unserer “Rückkehrer” 2T nach schönem Zuspiel von Posti mit einem Schuß aus der Drehung  ins linke Eck zur 1-0 Führung für Grün-Schwarz! Großer Jubel auf Seiten der Phantoms und der Frust bei den Schilcherdevils stieg und stieg. Sollte man wieder gegen diese lästigen Phantoms verlieren?

Nach fünf Dritteln ohne Gegentor war auch für den Schlußabschnitt die Devise klar. Die Null muss stehen bleiben und mit Mann und Maus die Führung oder ein allfälliges Unentschieden verteidigen. Denn im Grunde war es ja egal ob man gewinnt oder Remis spielt. Doch die Mannschaft wollte diesen Sieg, wollte unbedingt zeigen, dass das Spiel im Dezember kein Zufall  war. So haute sich jeder noch einmal voll rein und ließ die anstürmenden Devils verzweifeln. Der Fels in der Brandung war unsere Neuverpflichtung Jo “ich spiel normal bei -15°C, mir is so haaaaß!” Tschinderle, der alles hielt, was die Devils Richtung Phantoms Tor warfen. Solide und abgeklärt in seiner ersten Eiszeit (!) mit der Mannschaft und am Eis in Pachern hat er sich vor allem durch die Leistung im Schlußabschnitt dieses Shutout redlich verdient. Am Schluß noch einmal kurz Aufregung, als ein Ellbogen ins Gesicht zwar nicht vom Schiedsrichter, dafür aber von den Phantoms geahndet wurde. Die ausgesprochenen Strafen änderten nichts mehr am verdienten Sieg der Phantoms und der Tatsache, dass die Schilcherdevils für die Phantoms wirklich nur ein Punktelieferant sind.

Fazit: Wieder eine tolle Leistung unserer Mannschaft. Der Zug Richtung Playoff hat volle Fahrt aufgenommen und braust jetzt Richtung Anger, um das letzte Ticket für das obere Playoff und damit den sicheren Klassenerhalt, das erklärte Saisonziel, zu lösen. Die Phantoms sind reifer geworden und haben sich eindeutig weiterentwickelt, denn hatte man letztes Jahr beziehungsweise heuer am Anfang des Jahres einige knappe Partien noch aus der Hand gegeben, so spielt die Mannschaft die letzten Wochen mit einer Riesenportion Selbstvertrauen und Sicherheit. Nicht nur in der Meisterschaft, auch in den Trainings und Trainingsspielen ist dieser Trend mehr als nur zu beobachten. Der Einsatz stimmt, die Stimmung passt und jeder hat sichtlich Spaß am Eis alles zu geben. Wir haben alle Trümpfe in der Hand, machen wir am Samstag den Sack zu!

Fun Facts:
– Phantoms sind seit 120 Minuten ohne Gegentor
– Phantoms sind seit 6 Spielen ungeschlagen und haben seit 26.11. nicht mehr verloren
– die Phantoms haben in jedem Spiel dieser Saison mindestens 1 mal geführt
– erstes Spiel von Geza ohne Punkt! 🙂
– 2.Niederlage der Schilcherdevils überhaupt
– 2 mal gegen die Phantoms
– noch nie haben die Devils kein Tor in einem Spiel erzielt

One Team – One Goal

Phantoms vs Schilcherdevils

Samstag, 30. Januar 2010, 23:55 Uhr 4 Kommentare »

Mit Volldampf Richtung Playoff! Ein Punkt in dieser Partie gegen den Tabellenführer ist Pflicht um im Rennen um das obere Playoff zu bleiben.

EC Phantoms Graz vs. Schilcherdevils

EC Phantoms Graz gegen EC Schilcherdevils
Mittwoch 03.02.2010 1930 Uhr Eishalle Pachern/Hart

Mit guten Erinnerungen denken die Phantoms an Spiel 1 gegen die Schilcherdevils zurück, hatte man der Mannschaft aus Frauental doch die erste und bisher einzige Niederlage überhaupt zufügen können. Auch diesmal ist das Ziel mindestens ein Punkt um am kommenden Samstag das Entscheidungsspiel gegen den SV Anger herbeizuführen. Die Marschroute ist klar, ungeschlagen bleiben und den Zug mit Volldampf nach oben treiben!

One Team – One Goal

Die einzig richtige Antwort

Samstag, 23. Januar 2010, 20:33 Uhr 19 Kommentare »

Mit einer beeindruckenden Leistung machten die Phantoms die kleine Scharte aus der Vorwoche wieder gut und gewannen hochverdient mit 3-0!

EC Phantoms Graz vs. wildlife.png

EC Phantoms Graz gegen EC Wildlife Kirchbach
3-0 (0-0/0-0/3-0)
Zuschauer: 60
Spielbericht

Siegen ist halt doch noch am schönsten. Trotz mehrerer verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle einiger Leistungsträger konnten die Phantoms den Gegner in Grund und Boden spielen. Dass es trotzdem ein Geduldsspiel wurde, lag wohl an der Tatsache, dass Anton Hammer im Tor der Kirchbacher einen starken Tag erwischte und der Torabschluß nicht zu den besten Eigenschaften eines Phantom zählt. Doch das Warten und konsequente Festhalten am taktischen Korsett hat sich für die Mannschaft ausgezahlt und wurde mit dem ersten Shutout seit 15 Monaten belohnt.

Die Phantoms begannen wie erwartet ein klein wenig nervös, saß doch der Schock von letzter Woche, als man den Kirchbacher einen Punkt schenkte, noch tief in den Knochen. Aber die Marschrichtung war schon anfangs zu erkennen. Schnörkel- und fehlerlos wollte man agieren, aus einer kompromißlosen und konsequenten Abwehr heraus auf seine Chancen und Tore warten. Dass die Kirchbacher gerade zu Anfang der Partie fast im Akkord auf die Strafbank fuhren war natürlich auch nicht hinderlich. Auch die anfänglich recht häufigen Icings der Phantoms stellten an diesem Tag kein Problem dar, da beinahe jedes Bully gewonnen wurde.  Darauf aufbauend spielten sich die Phantoms Chance um Chance heraus und schossen nicht weniger als 13 mal aufs Tor. Die Gegenseite brachte keinen Torschuß zustande, Julia musste in der Pause ein Gähnen unterdrücken.

Gleiches Spiel im zweiten Drittel. Die Phantoms mit Vorwärtsdrang, die Kirchbacher einzig auf der Strafbank präsent. Wie ein Uhrwerk lief das Spiel der Phantoms, schnörkellos und mit viel Einsatz am Eis. Kaum eine Chance ließ man zu, doch das war schon eine Woche zuvor so. Ein Fehler, eine Unachtsamkeit und man liegt zurück und das Spiel gleitet aus den Fingern. Doch das bemerkenswerte war wieder die Geduld der Mannschaft in der Pause, der Fokus war voll da und jeder glaubte, nein wußte, dass man heute noch mindestens ein Mal treffen würde. Torschüsse Ende zweites Drittel: 25 zu 3 Phantoms. Spielstand: 0 zu 0!

Der letzte Abschnitt am Eis wurde dann so etwas wie die Belohnung für die Mühen. Und wieder war es unser “Super-Rookie” Geza, der den Bann brach und den Phantoms den Felsbrocken vom Herzen sprengte. Nach Zuspiel von unserem wiedererstarkten Routinier Herr Magister Postorfer trifft Geza mit einem seiner unverwechselbaren, trockenen Schüße genau über den Schoner ins linke Eck zur hochverdienten und längst überfälligen 1-0 Führung für die Guten! Großer Jubel auf den Rängen und großes Hoffen und Bangen, dass man es besser machen würde als in der Vorwoche.  Aber diesmal war die Angst unbegründet, denn die Mannschaft ließ nichts mehr anbrennen, spielte weiter hochkonzentriert ihr Spiel und ließ weiter überhaupt keine Chancen der Kirchbacher zu. Nur zwei Mal sollten die Oststeierer im letzten Abschnitt auf das Tor von Julia schießen. Ganz anders die Phantoms, die gleich nachlegten. Diesmal war es Geza, der Posti die Scheibe servierte und der umkurvte Anton Hammer elegant und schiebt die Scheibe ins Tor zur 2-0 Führung. Nur wenig später dann die endgültige Entscheidung, als Stoffl ein schönes Zuspiel von FloP zum 3-0 ins Tor hämmerte. Die letzten zehn Minuten wurden diesmal routiniert heruntergeklopft und heruntergespielt, der Sieg war nie mehr in Gefahr. Endstand 3-0 und das hochverdient! Cordon Bleu für Julia!

Fazit: Einfach eine tolle Leistung der Mannschaft. Mit diesen Vorzeichen und dem emotionalen Tiefpunkt gegen den gleichen Gegner eine Woche zuvor, dazu noch ein Haufen Ausfälle von einigen unserer nominell besten Spieler, so eine konstante und starke Partie zu liefern hat großen Respekt verdient. Jeder Spieler, der am Eis gestanden ist, hat seine Aufgabe verstanden und 100% erfüllt. Die Vorgabe war höchstens ein Gegentor und vorne zwei Mal treffen, dass es dann so ein eindeutiges Spiel – statistisch gesehen – geworden ist, ist doppelt erfreulich. Freilich muss gesagt werden, dass der Gegner die Phantoms heute absolut nicht fordern konnte und sich durch dumme Fouls ständig selbst schwächte. Allerdings gehören immer zwei zum Tango tanzen, sprich die Phantoms haben zur desolaten Kirchbach Leistung auch ihr Schäufelchen beigetragen. Geduld, Disziplin und ein beinahe fehlerloses Spiel haben heute den Ausschlag gegeben.

Schlußbemerkung: Ein großes Danke an unsere Fans, die uns wieder hervorragend unterstützt haben. Auch nach dem enttäuschenden Spiel letzte Woche habt ihr uns sozusagen die Treue gehalten und das ist alles andere als selbstverständlich, vor allem in einer Hobbyliga. Außerdem war es großartig zu sehen, dass beinahe alle verletzten und nicht aufgestellten Phantoms Kaderspieler auf der Tribüne waren um ihre Mannschaft anzufeuern. Leute, das ist Teamgeist und das kann man nicht kaufen. Selten hat unser Motto so gut gepasst wie diesmal!

One Team – One Goal


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